Klein-Felsenburg

JAHRESTAGUNGEN der
JOHANN-GOTTFRIED-SCHNABEL-GESELLSCHAFT

Bei der jährlich Anfang November stattfindenden Tagung der Gesellschaft werden Ergebnisse der Schnabel-Forschung vorgestellt und diskutiert. Die Beiträge entfalten überdies ein breites Spektrum der europäischen Geschichte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

 

2005    2006    2007    2008    2009    2010    2011    2012    2013    2014    2015    2016    2017

 

2015 stattdessen:

Venetia
(zum ganzen Plakat)

Internationale Tagung zum Thema
 

Johann Gottfried Schnabels Roman
Der im Irr-Garten der Liebe
herum taumelnde Cavalier
(1738)
Vermessung eines unterschätzten Werks

 
6. bis 8. November 2015
in 06536 Südharz OT Stadt Stolberg
 
Konzeption und Leitung:
Prof. (i. R.) Dr. Günter Dammann, Universität Hamburg
 
Die Tagung wird gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung.
 

Freitag, 6. November 2015
Empiresaal (Roter Saal) des Schlosses Stolberg

Prof. Dr. Urszula Bonter (Breslau / PL): Zur Wirkungsgeschichte
von Johann Gottfried Schnabels „Cavalier“

Dr. Heiko Ullrich (Heidelberg): Galanterie und Aufklärung.
Zur Bedeutung der Winzer-Episode für Schnabels „Cavalier“
und zu ihrer Rezeption in Chr. F. Weißes „Der Krug geht so lange
zu Wasser, bis er zerbricht“ (1786)

Sonnabend, 7. November 2015
Ratssaal des Stolberger Rathauses

Viktor Bertermann (Wuppertal): Zwischen Bibel, Amadis und
Aloisa Sigea. Zum Nebeneinander verschiedener Sexual- und Liebesethiken in Schnabels „Cavalier“

Prof. Dr. Sylvie Le Moël (Paris / F): Ein verirrter moderner Amadis? Schnabels „Cavalier“ aus romanischer Sicht

Dr. Miriam Seidler (Düsseldorf): „wahrhafte und dennoch curieuse Geschichte“ – Neugier, Wollust und Erzählen in Schnabels
„Der im Irr-Garten der Liebe herum taumelnde Cavalier“

Prof. Dr. Helga Meise (Reims / F): Räume der Wollust in J. G. Schnabels „Der im Irr-Garten der Liebe herum taumelnde Cavalier“

PD Dr. Matthias Aumüller (Regensburg): Von der Wirkung
des Erzählens. Elbensteins Läuterungsprozess und die intradiegetischen Erzählungen

Prof. Dr. Günter Dammann (Hamburg): Die Gattungsgeschichte
der ‚histoire tragique‘ und J. G. Schnabels zweiter Roman

Prof. Dr. Ferdinand van Ingen (Amsterdam / NL): Über die Venedig-Episode von Schnabels „Cavalier“

Prof. Dr. Joachim Ringleben (Göttingen): „Der Liebe Taumelsinn“. Philologisches und Philosophisches zu J. G. Schnabels „Cavalier“

Sonntag, 8. November 2015
Ratssaal des Stolberger Rathauses

Dr. Martin Meier (Hamburg): Militärische Aspekte
in Johann Gottfried Schnabels Roman
„Der im Irr-Garten der Liebe herum taumelnde Cavalier“

Dr. Olaf Simons (Gotha): Der im Irrgarten der Literaturgeschichte herumtaumelnde Roman von Krieg und Galanterie oder ein Vergleich zwischen dem anonymen „La guerre d’Espagne, de Bavière, et de Flandre“ (1706) und Schnabels „Cavalier“ (1738)

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Im Anschluss an die Tagung findet im Stolberger Rathaus
die Mitgliederversammlung
der Johann-Gottfried-Schnabel-Gesellschaft statt.